Pielachtal-Hallenturnier, 4.3.2012
Am 4. März 2012 fand das Pielachtaler Hallenturnier von 11:00 bis 18:30 Uhr in der Pielachtalhalle in Ober-Grafendorf statt. Es wurde vom Teamfanklub Pielachtal organisiert; die Hurricanes entsandten eine Mannschaft mit sechs Spielern: David H., Manuel K., Alfred K., Dominik S., Bernhard W. (Kapitän) und Stephan W. (Torwart). Außerdem spielten einige Mitglieder bei der Mannschaft Zigeuner Puchberg mit. Diese Mannschaft bestand aus Christoph A. (Kapitän), Markus H., Mario H., Patrick H., Alexander K., Phillip P., Niki T. (Torwart), Mario W. und Steve W. Die Hurricanes belegten Platz 9, Zigeuner Puchberg belegte Platz 6 von zwölf Mannschaften.
1) Modus
Es nahmen zwölf Mannschaften an diesem Hallenfußballturnier teil, die Hälfte davon waren Fanklubs: Hurricanes, Pielachtal, SauKarln, Patriots, Freaks und Zigeuner Puchberg. Gespielt wurde in zwei 6er-Gruppen mit anschließenden Platzierungsspielen. Es galten die gewöhnlichen Hallenfußballregeln inklusive Rückpassregel. Eine Mannschaft bestand aus mindestens fünf Feldspielern und einem Torwart. Die Halle war recht groß, hatte sogar eine Tribüne auf einer Seite und das Spielfeld wurde von einer Bande umgeben. Ein Spiel dauerte zehn Minuten, die Finalspiele zweimal sechs Minuten mit Seitenwechsel.
2) Verlauf
Im Vorfeld des Turniers kam es zu insgesamt sechs Hallenfußballtrainings, um Spieler zu testen und zu integrieren. Das Hurricanes-Team sollte schließlich aus sieben Spielern bestehen, natürlich ausschließlich aus unseren Mitgliedern. Leider musste ein Spieler kurzfristig am Sonntag arbeiten, sodass die Hurricanes ohne Wechselspieler und mit einer mittelmäßigen Aufstellung antreten mussten.
Zum ersten Mal kamen die Hurricanes-Trikots bei einer offiziellen Veranstaltung zum Einsatz. Überraschenderweise waren die Hurricanes die einzige Mannschaft, die rot-weiß trug – und das bei einem Turnier, bei dem vier ÖFB-Fanklubs mit dabei waren! Aber Kleider machen Leute – leider nicht hier. Die seriöse Gruppenauslosung verlief zu unseren Gunsten. Die Gegner waren Pielachtal, Freaks, Constantia Teich, Violette Teufel und Zigeuner Puchberg. Vielversprechende Partien standen also an. Aber bereits in der ersten Partie gab es einen Dämpfer. Constantia Teich, das sich noch als Gruppenfavorit herausstellen sollte, ließ den Hurricanes kaum Chancen zu und besiegte sie mit 2:0. Da dies aber die vermeintlich stärkste Mannschaft in der Gruppe war, rechneten sich die Hurricanes weiterhin Chancen aus.
Nach einigen Spielen Pause traten die Hurricanes dann gegen die Violetten Teufel an. Es war ein erstes Entscheidungsspiel, und das war nicht unspannend. Nach katastrophalen Eigenfehlern gingen die Teufel nach wenigen Minuten mit 3:0 in Führung. Doch dann gelang aus dem Nichts der Anschlusstreffer, der einen großen Schub auslöste und schließlich zum 3:3 führte. Weitere defensive Fehler und auch ein Torwartfehler ließen die Teufel wieder auf 5:3 erhöhen, ehe in der letzten Minute das 4:5 erzielt wurde. Eine bittere Niederlage, bei der die Hurricanes selbst wohl der größte Gegner waren.
Der nächste Gegner hieß dann Freaks Hofstetten, die zuvor einen Punkt gegen Zigeuner Puchberg geholt hatten. Es war ein Duell auf Augenhöhe. Nach rund der Hälfte der Spielzeit gingen die Hurricanes mit 1:0 in Führung. Doch dann begann das Zittern. Noch einmal wollte man nicht verlieren und plötzlich brach große Unsicherheit in der Mannschaft aus. Gegen Ende wurde eine gute Chance mit vereinten Kräften abgewehrt, der Sieg war gesichert. In der damaligen Gruppenkonstellation konnten die Hurricanes noch den zweiten Platz erreichen – mit zwei Siegen und Schützenhilfe.
Im Derby gegen Zigeuner Puchberg kämpfte auch der Gegner um Platz 2, da er bis dahin fünf Punkte hatte. Das Spiel war lange Zeit ausgeglichen und ohne große Chancen. Man konnte sich schon denken, dass die beiden Teams das 0:0 herunterspielen wollten. Dann erzielte Zigeuner Puchberg doch ein Tor, aber dieses wurde aberkannt, da nicht klar war, ob der Ball nach einem Kopfball über das Tor ging oder durch ein Loch im Netz. In den letzten Sekunden erzielte Zigeuner Puchberg dann doch noch das Siegestor. Erneut war es eine knappe Angelegenheit. Somit ging es nur noch um Platz 4 im Prestigeduell gegen Pielachtal. Wie alle Partien gegen andere Fanklubs war auch diese freundschaftlich geprägt. Mittlerweile war schon die Erschöpfung zu spüren. Pielachtal ging nach erneuten Fehlern mit 2:0 in Führung, die Hurricanes konnten überraschenderweise zum 2:2 ausgleichen, ehe abermals gegen Ende der Partie der 3:2-Siegestreffer für die Gegner fiel.
In vielen Spielen fehlte die Cleverness. Man hätte mehr erreichen können, aber viele Eigenfehler und Harmlosigkeit im Angriff verhinderten bessere Ergebnisse. In der Gruppe landeten die Hurricanes auf Platz 5 mit drei Punkten und einem Torverhältnis von 7:11. Zigeuner Puchberg belegte Platz 3 mit acht Punkten und einem Torverhältnis von 6:5.
Bedauerlicherweise wurden zwei Mannschaften aus der anderen Gruppe im letzten Spiel disqualifiziert, da sie in eine Rangelei verwickelt waren. Deshalb fielen die Platzierungsspiele etwas anders aus. Das Spiel um Platz 11 entfiel, die Hurricanes traten daher im Spiel um Platz 9 erneut gegen den Gruppengegner Freaks Hofstetten an. In diesem Spiel waren die Hurricanes die stärkere Mannschaft, ließen keine einzige Chance des Gegners zu und deklassierten ihn mit 4:0. Zigeuner Puchberg konnte sich im Spiel um Platz 5 gegen Team Schnittpunkt nicht durchsetzen und unterlag mit 2:4. Überlegener Sieger des Turniers wurde Fortuna Prinzersdorf.
